Die Messung des Zetapotenzials ist von steigendem Interesse für die optimale Entfernung von Feststoffen aus den großen Abwassermengen, die von der Nahrungsmittel- und Papierindustrie und bei der Mineralienverarbeitung anfallen. Die Abwasserbehandlung stellt für einen großen Teil der Fertigungsindustrie eine erhebliche wirtschaftliche Herausforderung dar, da die Kosten für die Entsorgung oder Vorbehandlung zur Entfernung der Feststoffe sehr hoch sein können.
Der Flokkungszustand des Abwassers hängt von Änderungen des pH-Wertes, vom Zusatz chemischer Ausflockungsmittel, wie geladener Polymere und vom Vorhandensein von Aluminiumchlorid oder anderen Salzen mit hoher Ladung ab. In Kombination mit diesen Parametern ist die Messung des Zetapotenzials bei der Entwicklung und Einhaltung optimierter Wasserbehandlungsverfahren von entscheidender Bedeutung.