Drei-/Vierfachdetektionssysteme (TDA)
Das TDA-System (Vierfachdetektion) von Viscotek setzt den Maßstab für die heutige GPC/SEC-Technologie. Es ist die marktführende Multidetektorplattform. Als Dreifachdetektionssystem umfasst es einen Viskositätsdetektor sowie einen Lichtstreu- und Brechungsindexdetektor, die alle miteinander zusammenwirken, um jeweils komplementäre Daten über die analysierten Makromoleküle zu liefern.
Wird die Analyse dann in der Vierfachdetektionsausführung noch mit einem zusätzlichen UV-Detektor gekoppelt, so erhalten wir insbesondere dann ein Fülle an Zusatzdaten, wenn der optionale Fotodiodenarray (PDA oder DAD) verwendet wird, um alle Wellenlängen gleichzeitig spektral zu messen.
In jeder Ausführung ist eine präzise Temperatursteuerung dadurch gewährleistet, dass alle Detektorzellen und Chromatographiesäulen in der gleichen Wärmekammer beherbergt sind. Diese Anordnung minimiert die Inter-Detektor-Volumina, um die Auswirkungen von Bandenverbreiterungen zu reduzieren, und sorgt dafür, dass die Detektoren, die Verbindungsleitungen und die Säulen während der Analyse auf gleicher Temperatur gehalten werden. Dies gewährleistet eine hervorragende Grundlinienstabilität und Datenreproduzierbarkeit, was wiederum zuverlässige und beständige Ergebnisse zur Folge hat.
Das TDA-System kann mit jeder Kombination aus den folgenden 4 Detektoren konfiguriert werden:
- Brechungsindexdetektor für die Konzentration
- Viskosimeter für die Größe und Struktur
- Lichtstreudetektor für das Molekulargewicht
- UV-Detektor für die chemische Zusammensetzung
Die Detektoren des TDA-Systems sind in einer einzigartigen Reihenkonfiguration angeordnet, bei der sich das Viskosimeter hinter dem RI-Detektor befindet, um die Signale von allen Detektoren zu maximieren.
In einem einzigen GPC/SEC-Versuch liefert das TDA-System Folgendes:
- Absolutes Molekulargewicht ohne die bei alternativen Verfahren erforderlichen Annahmen, Extrapolationen und Korrekturen.
- Molekulare Größe als hydrodynamischer Radius (Rh, bis unter 1 nm) und als Trägheitsradius (Rg) ausgedrückt.
- Grenzviskosität oder molekulare Dichte .
- Informationen über die Struktur, Konformation, Aggregation und Verzweigung
Die Detektoren des TDA-Systems:
Lichtstreudetektor für GPC/SEC-Systeme Lichtstreudetektor Der leistungsstarke Lichtstreudetektor des TDA-Systems hat zwei unabhängige Messpunkte: Kleinwinkellichtstreuung (LALS) und Rechtwinkellichtstreuung (RALS) – zur einfachen Messung des absoluten Molekulargewichts von Molekülen jeder Größe ohne Korrekturen oder Extrapolation.
Differentieller Viskositätsdetektor Das Differentialviskosimeter mit 4 Kapillaren sorgt für eine direkte Messung der Grenzviskosität und ermöglicht die Bestimmung der molekularen Größe, Konformation und Struktur.
Brechungsindexdetektor Der im TDA-System integrierte, hoch empfindliche RI-Detektor wurde speziell für die Mehrfachdetektions-GPC/SEC entwickelt. Für maximale Empfindlichkeit und Stabilität umfasst er eine auf die Wellenlänge des Lichtstreudetektors abgestimmte Hochleistungslichtquelle.
UV/Vis- oder Fotodiodenarraydetektor (PDA/DAD) Das TDA-System von Viscotek bietet zwei UV-Optionen: Einen programmierbaren UV/Vis-Detektor oder den einzigartige Fotodiodenarray (PDA) von Viscotek – der erste, der jemals in ein GPC/SEC-System mit entsprechender Software integriert wurde.
Weitere informationen
Präsentationen und Anwendungsberichte:
Applikationsbericht: Bestimmung der molekularen Größe von Proteinen und Polymeren mittels GPC/SEC Das Hauptziel der meisten Gelpermeations- bzw. Größenausschlusschromatographieanwendungen (GPC/SEC) besteht darin, die Molekulargewichtsverteilung (MWD) einer Probe zu bestimmen oder die Molekulargewichte (MW) mehrerer Proben miteinander zu vergleichen.
Abrufbereite Präsentation: Proteincharakterisierung mittels Dreifachdetektion Bei der Größenausschlusschromatographie dient die Dreifachdetektion zur Trennung und Charakterisierung von Molekülen, wie z.B. Proteine. Mit Hilfe der Dreifachdetektion kann man das Molekulargewicht und die Molekülgröße eines Proteins unabhängig voneinander und unabhängig von der Retentionszeit berechnen. Dieses Webinar beschreibt das Verfahren und liefert einige Beispielanwendungsdaten.
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